Feuerbohne und Kirschtomate – Vielfalt im Schul- und Kitagarten

Mit den eigenen Händen in der Erde wühlen, säen, sorgsam winzige Keimlinge pflegen, Kompost herstellen, Regenwürmer, Schnecken und Insekten entdecken, den Verlauf der Jahreszeiten spüren und das Wachstum der Pflanzen beobachten. Und natürlich: Tomaten, Karotten, Erdbeeren, Kräuter und Kartoffeln naschen oder gemeinsam ein leckeres Essen zubereiten. Dies und vieles mehr ermöglicht ein Schul- oder Kitagarten, ob im Hochbeet, in mobilen Kästen oder im Beet auf dem Gelände. Neben dem Kennenlernen von Naturzusammenhängen, Gemüsevielfalt und gesunder Ernährung werden die Wertschätzung von Lebensmitteln und das Interesse an Kulturgeschichte, Rezepten und Esskulturen anderer Regionen geweckt. Der Schul- und Kitagarten ist zudem ein Ort der Inklusion, der die Grenzen zwischen Sprachen, sozialen Schichten und Ethnien überwindet, sowie ein Ort der generationsübergreifenden Bildungsarbeit. Das Programm gibt erste Impulse zum Gärtnern in Schule und Kita: Auf einer Reise nach Südamerika lernen wir die Welt der Hülsenfrüchte kennen, machen Leckeres oder Heilendes aus frischen Kräutern und Blüten, erkunden auf einer Geländerallye mögliche Gartenflächen und säen Gemüse für die Fensterbank aus.

Optional: Bildungsmaterial, Lehrplan-Bezüge sowie didaktische Empfehlungen sowie die Vermittlung von Unterstützungs- und Förder- und Begleitoptionen.