Der Apfelfall – verschwundene Sorten und weltweite Verstrickungen

Weltweit gibt es Schätzungen zufolge etwa 20.000 Apfelsorten. In Deutschland sind es mehr als 1.500. Doch im Supermarkt begegnen uns meist die immer selben 7 bis 12 Sorten. Warum ist die Auswahl im Supermarkt so gering? Ist die Vielfalt in Gefahr? Woher kommen die Äpfel, die wir essen?

Auf einer Rallye zu den Themen „Artenvielfalt“ und „Konsum“ setzen sich die SuS* mit diesen und weiteren Fragen an verschiedenen Stationen auseinander. Dabei verkosten sie unterschiedliche Apfelsorten, führen Interviews zur Sortenvielfalt, erarbeiten in Kleingruppen die Transportwege anhand von Bildkarten und diskutieren Dilemmata bei der Vermarktung von Äpfeln unter sozialen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten. Außerdem beleuchten sie die Vorteile des Intensivanbaus aus der Sicht verschiedener Akteure, erläutern anhand des Kartenspiels „Sortenvielfalt“ die Folgen des Verlustes genetischer Vielfalt, lernen die Streuobstwiese als vielfältigen Lebensraum kennen und diskutieren Handlungsoptionen.

Die SuS* lernen die Bedeutung der biologischen Vielfalt am Beispiel des „Apfels“ kennen, setzen sich mit Zielkonflikten zwischen dem Erhalt von Biodiversität, Wirtschaftlichkeit und Verbraucherwünschen auseinander und entwickeln Handlungsoptionen unter Berücksichtigung einer nachhaltiger Entwicklung.

Buchung von Juli-Februar möglich